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Krise können: Wahr ist, was für wahr gehalten wird. (#89)

Krise können: Wahr ist, was für wahr gehalten wird. (#89)

‧ 12m 24s

Die Fakten liegen auf dem Tisch. Intern ist die Sache klar. Und trotzdem kippt draußen die Stimmung.
Dann fällt häufig dieser Satz: „Aber das sind doch nicht die Fakten!“
Stimmt. Nur hilft das in der Krise oft erstaunlich wenig.
Denn Öffentlichkeit reagiert nicht allein auf Wahrheit, sondern auf Wahrnehmung. Was plausibel erscheint, wird für wahr gehalten. Was oft genug wiederholt wird, entfaltet Wirkung. Und was sich einmal als Erzählung festgesetzt hat, lässt sich nur schwer wieder einfangen.
Im sechsten und letzten Teil von „Krise können“ zeigt Dr. Thorsten Klein, warum Emotionen Fakten schlagen können, welche Rolle klassische und soziale Medien...

Krise können: Ein Satz kann die Krise kippen (#88)

Krise können: Ein Satz kann die Krise kippen (#88)

‧ 11m 13s

In einer Krise schauen alle auf die Führungskraft. Auf ihre Entscheidungen – vor allem aber auf ihre Worte.
Denn plötzlich wird jeder Satz bewertet, jede Pause interpretiert und jede Nuance verstärkt. In der Krise zählt nicht die Absicht einer Kommunikation. Es zählt ihre Wirkung.
In dieser Folge von „Krise können“ zeigt Dr. Thorsten Klein, warum Krisen nicht nur Führungstests, sondern vor allem Kommunikationstests sind – und weshalb drei Momente besonders gefährlich werden können: der erste Satz, die erste Nachfrage und die erste Korrektur.
An einem konkreten Krisenfall zeigt er, wie eine einzige ungesicherte Aussage zum Ausgangspunkt einer Eskalation werden kann...

Krise können: Kommunikation, die Vertrauen schafft (#87)

Krise können: Kommunikation, die Vertrauen schafft (#87)

‧ 37m 26s

Ein schwerer Vorwurf steht im Raum. Die Faktenlage ist unklar. Die ersten Medien fragen an. Und intern weiß niemand so recht, wer eigentlich sprechen darf.

Was jetzt?

Warten, bis alle Fakten auf dem Tisch liegen? Schweigen? Oder sofort reagieren?

In dieser Folge von „Kommunikation MACHT Einfluss“ geht es um eine der schwierigsten Situationen für Unternehmen und Organisationen: kommunizieren zu müssen, obwohl man noch nicht alles weiß.

Die Folge basiert auf einem Webinar, das Dr. Thorsten Klein an der Universität des Saarlandes gehalten hat.

An konkreten Fällen zeigt er, warum sich Krisenkommunikation durch Social Media grundlegend verändert hat – und warum...

Krise können: Transparenz beruhigt das eigene Gewissen und nicht die Lage (#86)

Krise können: Transparenz beruhigt das eigene Gewissen und nicht die Lage (#86)

‧ 10m 36s

In der Krise kommt der Reflex fast automatisch: Wir müssen jetzt transparent sein. Alles offenlegen. Alles erklären. Nichts zurückhalten.
Doch genau das kann gefährlich werden.
Denn jede Information, die einmal öffentlich ist, entwickelt ein Eigenleben. Sie wird aus dem Kontext gerissen, bewertet, weitergedreht – und möglicherweise gegen das Unternehmen verwendet. Wer Transparenz mit Kontrolle verwechselt, riskiert deshalb genau das, was in der Krise besonders wichtig ist: die Deutungshoheit.
In dieser Folge von „Krise können“ erklärt Dr. Thorsten Klein, warum totale Transparenz kein Schutzschild ist, weshalb Öffentlichkeit als Verstärker wirkt und warum Krisenkommunikation stattdessen kontrollierte Offenheit braucht.
Die entscheidende Frage lautet...

Krise können: 7 Warnsignale, die Unternehmen gerne übersehen (#85)

Krise können: 7 Warnsignale, die Unternehmen gerne übersehen (#85)

‧ 37m 5s

Krisen kommen selten aus dem Nichts. Meist waren die Warnsignale längst da – sie wurden nur nicht als solche erkannt.
Ein wichtiger Kunde beschwert sich zum dritten Mal. Überstunden werden zum Dauerzustand. Nach oben werden schlechte Nachrichten geschönt. Für komplexe Probleme finden wir plötzlich erstaunlich einfache Erklärungen. Und wenn es kritisch wird, entscheidet irgendwann der Rang statt derjenige, der wirklich Ahnung hat.
Das Problem ist nicht, dass Unternehmen keine Warnsignale bekommen. Sie gewöhnen sich an sie.
In dieser Folge von „Krise können“ geht es deshalb um sieben Warnsignale organisationaler Krisenblindheit. Grundlage ist ein Vortrag, den ich für die Universität des...

Krise können: Wer sich erklärt, verliert (#84)

Krise können: Wer sich erklärt, verliert (#84)

‧ 9m 47s

In der Krise kommt der Reflex fast automatisch: Ich muss das jetzt erklären.
Schließlich will man Klarheit schaffen, Verantwortung zeigen, Gerüchte verhindern. Doch genau darin kann der erste kommunikative Kontrollverlust liegen.
In der nächsten Folge meiner Reihe „Krise können“ zeige ich, warum vorschnelle Erklärungen neue Angriffsflächen schaffen, Widersprüche produzieren und die Deutungshoheit aus der eigenen Hand geben können. An konkreten Fällen aus meiner Arbeit in der Krisenkommunikation erkläre ich die drei besonders gefährlichen Formen: die vorschnelle, die emotionale und die umfassende Erklärung.
Und ich zeige die Alternative: Prozesskommunikation statt Rechtfertigung. Was gilt jetzt? Was wird geprüft? Was passiert als Nächstes?...

Krise können: Wem können wir noch glauben? - Mit Mary Abdelaziz-Ditzow (#83)

Krise können: Wem können wir noch glauben? - Mit Mary Abdelaziz-Ditzow (#83)

‧ 92m 12s

Wie entstehen eigentlich Nachrichten? Warum berichten unterschiedliche Medien über dasselbe Ereignis völlig verschieden? Und gibt es überhaupt die eine Wahrheit?
In dieser besonderen Live-Ausgabe von Kommunikation MACHT Einfluss begrüße ich die Journalistin und Autorin Mary Abdelaziz-Ditzow in der Villa Lessing in Saarbrücken. Gemeinsam werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der Medienwelt – dorthin, wo Themen ausgewählt, Schlagzeilen formuliert und Perspektiven gesetzt werden.
Wir sprechen über Framing, Nachrichtenagenturen, Algorithmen, konstruktiven Journalismus und darüber, warum Journalisten heute unter einem enormen Spannungsfeld zwischen Verantwortung, Erwartung und öffentlichem Druck arbeiten. Dabei geht es nicht um einfache Antworten, sondern um die Fähigkeit, Informationen kritisch...

Wenn Du erfolgreich bist und Dich trotzdem alleine fühlst - mit Bernhard Moestl (#82)

Wenn Du erfolgreich bist und Dich trotzdem alleine fühlst - mit Bernhard Moestl (#82)

‧ 25m 27s

Diese Episode ist kein Gespräch über Kommunikation. Sie ist ein Gespräch über innere Haltung. Über Entscheidungen. Und über die Frage, wie wir unter Druck Menschen bleiben.
Zehn Fragen. Zehn Antworten. Und wahrscheinlich mehr Denkanstöße als in manchem ganzen Buch.
Bernhard Moestl spricht ungewöhnlich offen über seine eigenen Zweifel, warum er nicht kämpft, sondern Probleme löst, weshalb Respekt wichtiger ist als Angst und warum Erfolg oft einsamer macht, als viele glauben. Er erklärt, weshalb Führung immer bei der Verantwortung für das eigene Leben beginnt – und warum der entscheidende Satz seines Lebens nicht einmal von ihm selbst stammt. Jetzt reinhören!

Warum Unternehmer mächtiger sind, als sie selbst glauben – mit Bernhard Moestl (#81)

Warum Unternehmer mächtiger sind, als sie selbst glauben – mit Bernhard Moestl (#81)

‧ 64m 53s

Wer hat heute wirklich Einfluss? Die Politik? Die Medien? Oder doch der Unternehmer?
Dr. Thorsten Klein spricht mit Bestsellerautor Bernhard Moestl über eine stille Machtverschiebung, die viele übersehen. Warum Menschen ihrem direkten Umfeld mehr vertrauen als Institutionen. Warum Unternehmer viel mehr bewegen, als sie glauben. Und weshalb fehlendes Bewusstsein über die eigene Wirkmacht sogar gefährlich sein kann.
Ein Gespräch über Vertrauen, Verantwortung, Selbstführung und die Frage, warum die wichtigste Aufgabe einer Führungskraft vielleicht nur eine einzige ist:
Menschen das Gefühl zu geben, dass es sicher ist, ihr zu folgen.

Wer regiert Deutschland wirklich? Was viele Unternehmer einfach nicht auf dem Schirm haben (#80)

Wer regiert Deutschland wirklich? Was viele Unternehmer einfach nicht auf dem Schirm haben (#80)

‧ 51m 35s

Wer gibt Menschen heute Orientierung?
In seiner Keynote auf dem Executive Summit „New Waves Saar“ geht Dr. Thorsten Klein einer unbequemen Frage nach: Hat sich die Macht längst verschoben – weg von Politik und Institutionen, hin zu Unternehmern und Führungskräften?
Anhand aktueller Studien, persönlicher Erfahrungen und konkreter Beispiele zeigt er, warum Vertrauen heute vor allem dort entsteht, wo Nähe und Beziehung gelebt werden.
Und warum die wichtigste Aufgabe von Führung nicht Perfektion ist, sondern Orientierung. Drei konkrete Impulse für alle, die Verantwortung tragen – und ein Plädoyer für Räume, in denen echte Gespräche möglich werden. Genau dafür steht auch der...