Kommunikation MACHT Einfluss

Dr. Thorsten Klein ist Kommunikationsexperte, Journalist und Gründer.
Von 2011 bis 2018 war er Regierungssprecher des Saarlandes unter Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und begleitete dabei kommunikativ drei Koalitionen. Zuvor war er in verschiedenen Funktionen in saarländischen Ministerien tätig.
Heute berät er Führungskräfte in kleinen und mittelständischen Unternehmen zu interner Kommunikation, Krisenkommunikation und Personal Branding. Seine langjährige Expertise schöpft er aus der Zusammenarbeit mit Kunden aus unterschiedlichsten Branchen.
Dr. Thorsten Klein moderiert Veranstaltungen, ist als Podcaster aktiv und versteht es, komplexe politische Themen verständlich auf den Punkt zu bringen. Seine Erfahrung als Insider der saarländischen Politik fließt dabei ebenso in die Diskussion ein, wie seine Perspektive als externer Berater mit Weitblick.

In Kommunikation MACHT Einfluss bekommst Du:
- praxisnahe Tipps für eine wirksame Kommunikation, intern oder extern
- Einblicke in das Wirken eines Kommunikationsexperten
- Erfolgsgeschichten kleiner und mittelständischer Unternehmen

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Kommunikation MACHT Einfluss

Neueste Episoden

Wer schweigt, verliert die Deutungshoheit (#88)

Wer schweigt, verliert die Deutungshoheit (#88)

‧ 37m 26s

Ein schwerer Vorwurf steht im Raum. Die Faktenlage ist unklar. Die ersten Medien fragen an. Und intern weiß niemand so recht, wer eigentlich sprechen darf.

Was jetzt?

Warten, bis alle Fakten auf dem Tisch liegen? Schweigen? Oder sofort reagieren?

In dieser Folge von „Kommunikation MACHT Einfluss“ geht es um eine der schwierigsten Situationen für Unternehmen und Organisationen: kommunizieren zu müssen, obwohl man noch nicht alles weiß.

Die Folge basiert auf einem Webinar, das Dr. Thorsten Klein an der Universität des Saarlandes gehalten hat.

An konkreten Fällen zeigt er, warum sich Krisenkommunikation durch Social Media grundlegend verändert hat – und warum...

Krise können: Transparenz beruhigt das eigene Gewissen und nicht die Lage (#86)

Krise können: Transparenz beruhigt das eigene Gewissen und nicht die Lage (#86)

‧ 10m 36s

In der Krise kommt der Reflex fast automatisch: Wir müssen jetzt transparent sein. Alles offenlegen. Alles erklären. Nichts zurückhalten.
Doch genau das kann gefährlich werden.
Denn jede Information, die einmal öffentlich ist, entwickelt ein Eigenleben. Sie wird aus dem Kontext gerissen, bewertet, weitergedreht – und möglicherweise gegen das Unternehmen verwendet. Wer Transparenz mit Kontrolle verwechselt, riskiert deshalb genau das, was in der Krise besonders wichtig ist: die Deutungshoheit.
In dieser Folge von „Krise können“ erklärt Dr. Thorsten Klein, warum totale Transparenz kein Schutzschild ist, weshalb Öffentlichkeit als Verstärker wirkt und warum Krisenkommunikation stattdessen kontrollierte Offenheit braucht.
Die entscheidende Frage lautet...

Krise können: 7 Warnsignale, die Unternehmen gerne übersehen (#85)

Krise können: 7 Warnsignale, die Unternehmen gerne übersehen (#85)

‧ 37m 5s

Krisen kommen selten aus dem Nichts. Meist waren die Warnsignale längst da – sie wurden nur nicht als solche erkannt.
Ein wichtiger Kunde beschwert sich zum dritten Mal. Überstunden werden zum Dauerzustand. Nach oben werden schlechte Nachrichten geschönt. Für komplexe Probleme finden wir plötzlich erstaunlich einfache Erklärungen. Und wenn es kritisch wird, entscheidet irgendwann der Rang statt derjenige, der wirklich Ahnung hat.
Das Problem ist nicht, dass Unternehmen keine Warnsignale bekommen. Sie gewöhnen sich an sie.
In dieser Folge von „Krise können“ geht es deshalb um sieben Warnsignale organisationaler Krisenblindheit. Grundlage ist ein Vortrag, den ich für die Universität des...

Krise können: Wer sich erklärt, verliert (#84)

Krise können: Wer sich erklärt, verliert (#84)

‧ 9m 47s

In der Krise kommt der Reflex fast automatisch: Ich muss das jetzt erklären.
Schließlich will man Klarheit schaffen, Verantwortung zeigen, Gerüchte verhindern. Doch genau darin kann der erste kommunikative Kontrollverlust liegen.
In der nächsten Folge meiner Reihe „Krise können“ zeige ich, warum vorschnelle Erklärungen neue Angriffsflächen schaffen, Widersprüche produzieren und die Deutungshoheit aus der eigenen Hand geben können. An konkreten Fällen aus meiner Arbeit in der Krisenkommunikation erkläre ich die drei besonders gefährlichen Formen: die vorschnelle, die emotionale und die umfassende Erklärung.
Und ich zeige die Alternative: Prozesskommunikation statt Rechtfertigung. Was gilt jetzt? Was wird geprüft? Was passiert als Nächstes?...